top of page

AfD kritisiert GRÜNEN-Standpunkt zum Stadionausbau

  • Ratsfraktion
  • 2. Apr. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Apr. 2024

Mit der Forderung, den weiteren Ausbau des Essener Stadions von einem

Bürgerentscheid abhängig zu machen, bringen die Essener GRÜNEN nicht nur

ihre Abneigung gegenüber diesem Projekt zum Ausdruck. Mehr noch lassen die

GRÜNEN damit in auffälliger Weise politisches Fingerspitzengefühl vermissen für

einen besonderen Bereich der Essener Tradition, den viele Bürger mit dem

Stadion an der Hafenstraße zusammen mit dem Verein Rot-Weiß-Essen

verbinden und ein Markenzeichen dieser Stadt ist.

 

Ein Bürgerentscheid wäre noch verständlich, wenn es grundsätzlich um den

Neubau eines Stadions ginge und es in der Stadt bisher keine vergleichbare

Arena gäbe.

 

Dagegen muss ein vorhandenes Stadion immer die Möglichkeit bieten, sich an

zukünftige Situationen anpassen zu können. Veränderungen in der sportlichen

Entwicklung der Vereine oder beim städtischen Bedarf für Großveranstaltungen

sind als Auslöser für Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen ein durchaus

normaler Vorgang im Rahmen der städtischen Planung.

 

Ein Bürgerentscheid könnte diese sinnvollen, zukünftigen Veränderungen

erschweren oder sogar gänzlich verhindern und damit die Konkurrenzfähigkeit

der Essener Anlage im Vergleich zu anderen Städten stark einschränken.

Insgesamt betrachtet erscheint es nicht plausibel, für eine einzelne

Baumaßnahme ein Bürgerentscheid durchzuführen. Was würden die GRÜNEN

dazu sagen, diese Verfahren ebenso bei einem Schulneubau anzuwenden oder

bei einer Baumaßnahme zur Erneuerung der Fahrradinfrastruktur?




bottom of page